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Warten will gelernt sein

Video:
Warten auf den Bus
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Das Warten an der Haltestelle ist für Kinder ein quälendes Übel. Es ist nur verständlich, dass sie sich nach einem Zeitvertreib sehnen. Vor allem mittags, wenn die Kinder es kaum noch abwarten können, von der Schule nach Hause oder zu Freunden zu fahren. Daher ist darauf zu achten, dass die Kinder nicht unkontrolliert spielen, toben, schubsen und raufen. Sonst besteht die Gefahr, dass Kinder auf die Straße in den fahrenden Verkehr stolpern und so Unfälle provoziert werden. Außerdem sind möglicherweise Radwege zu beachten, die an der Haltestelle vorbeiführen, damit es nicht zu Zusammenstößen mit Radfahrern kommt. Geben Sie also den Kindern Anregungen für einen sicheren und interessanten Zeitvertreib zum Überbrücken der Wartezeit.

Zum „richtigen“ Warten an der Bushaltestelle gehört auch, dass die Kinder ausreichenden Abstand zur Bordsteinkante halten, damit sie nicht von heranfahrenden Bussen gefährdet werden. Kindern ist nämlich der Überhang des Busses beim Anfahren der Haltestelle oft nicht bewusst – dass also das Führerhaus beim Anfahren über die Bordsteinkante ragt. Daher ist stets ein Abstand von einem Meter zur Bordsteinkante einzuhalten. Auf Grund des Ausschwenkens des Busses beim Verlassen der Haltestelle ist auch hier auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten.

Weiterhin lassen sich Unsicherheiten, Stress und Hektik vermeiden, wenn Kinder das Lösen von Fahrkarten und Lesen der Fahrpläne beherrschen.

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