14.10.10 11:06

Schulstunde im Bus: Von toten Winkeln, Vandalismus und anderen Gefahren

Der tote Winkel ist eine der größten Gefahren für Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule. Darauf macht Klaus Hamacher aufmerksam, der Verantwortliche für die Busschule der RVE (Regionalverkehr Euregio Mas-Rhein). Aus diesem Grund lässt der RVE die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen während einer Trainingsstunde immer und immer wieder auf dem Sitz des Busfahrers Platz nehmen und durch die riesige Frontscheibe auf die Straße, in Richtung des Wendekreises, schauen.

Doch so groß die Scheibe auch ist, man sieht nicht alles, vor allem keine kleinen Schulkinder direkt vor dem Bus, müssen auch die Schüler erkennen. Diese und weitere Gefahren sind Thema einer praktischen Schulung, bei der Polizei, RVE und Schulen in der Region das richtige Verhalten in und um Schulbusse trainieren wollen. Die Kinder sollen auch für die Tätigkeit eines Busfahrers sensibilisiert werden. Ganz klar: Wenn Kinder sich richtig verhalten, erleichtert das auch die Aufgabe des Fahrers.

Natürlich lauern auch im Bus selbst nicht zu unterschätzende Gefahren: Es können auch falsch abgestellte Schulranzen zu richtigen Geschossen werden. Doch auch zunehmender Vandalismus in Schulbussen birgt Sicherheitsrisiken und zieht auch steigender Kosten nach sich. Wenn etwa Nothämmer verschwinden und im Notfall nicht zur Verfügung stehen, kann es  kritisch werden. Dann gilt es, als Beobachter Zivilcourage zu zeigen, dem Busfahrer oder den Klassenlehrern solche Vorfälle zu melden.